Aktuelle Infos zum Coronavirus
Bitte beachten: Bei Corona-Verdacht bleiben Sie bitte zu Hause, rufen Sie Ihren Arzt an oder die 116 117 oder nutzen Sie die neue Online-Selbstdiagnose. (Läuft nicht im Internet Explorer)

Für weitere Informationen zur Corona-Pandemie haben wir Ihnen diese Sonderseite eingerichtet.

Für unser medizinisches Personal: Hier geht's zum neuen PSA-Erklärvideo
News

Infos zum Corona-Virus

Hier finden Sie wichtige Informationen rund um das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die von ihm verursachte Infektion COVID-19 (Corona virus disease 2019).

Bei den folgenden Verhaltensregeln angesichts der drohenden Corona-Pandemie geht es nicht nur darum, selbst gesund zu bleiben, sondern auch und gerade seine Mitmenschen zu schützen. Das betrifft insbesondere Patienten im Krankenhaus. Lassen Sie sich daher von den Sicherheitsmaßnahmen in unserem Haus nicht in Angst versetzen - wir wollen einfach unsere Patienten schützen sowie die Einsatzfähigkeit unseres medizinischen Personals sichern.

Was bei uns alles hinter den Kulissen passiert, lesen Sie in den Nachrichten

NEU: Online-Hilfe bei Corona-Verdacht

Nutzen Sie jetzt die neue Online-Unterstützung zur COVID-19-Diagonse!
Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhalten. Dafür werden Ihnen Fragen nach aktuellen Symptomen, Ihren letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt zwar keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäuser und Untersuchungsstellen zu optimieren.
So kann Ihnen die CovApp helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Achtung: App läuft nicht im Internet Explorer. Bitte andere Browser verwenden.

Was tun, wenn Sie denken, an COVID-19 erkrankt zu sein?

Bleiben Sie ruhig. Die meisten Corona-Patienten genesen zu Hause von ganz allein, wie bei einer normalen Erkältung. Bleiben Sie bei Corona-Verdacht aber unbedingt zu Hause, halten Sie Abstand zu weiteren Personen und waschen Sie oft die Hände. 
Falls es Ihnen schlecht gehen sollte, ob mit oder ohne Coronavirus, steht Ihnen natürlich medizinische Versorgung zu. Ob Sie aber zu Hause oder im Krankenhaus versorgt werden, darüber entscheidet immer ein Arzt oder eine Ärztin. 

Für Patienten

Zutritt über Haupteingang. Pforte und Notaufnahme sind 24h besetzt. Bei geschlossener Tür bitte klingeln.

Patienten der Rheumatologie bitte hier klicken.

Es kann in nächster Zeit evtl. vorkommen, dass Behandlungstermine und geplante Operationen abgesagt werden müssen. Patienten werden in diesem Fall von uns benachrichtigt. Sie brauchen also nicht selbst nachzufragen. Wenn Sie nichts von uns hören, findet Ihr Termin statt.

Wenn Sie eine medizinische Behandlung benötigen, einen Termin im Krankenhaus wahrnehmen, aber gleichzeitig Erkältungssymptome haben (z.B. Husten, insbesondere Fieber) sagen Sie bitte an der Pforte Bescheid. Wir befragen Sie dann nach weiteren Risikofaktoren. So können wir bei Bedarf passende Schutzvorkehrungen treffen, damit sich niemand ansteckt.
Telefon Püttlingen: 06898 55-0 Sulzbach: 06897 574-0

Für Besucher

  • Kein Zutritt für Besucher.
  • Cafeteria ebenfalls für Besucher geschlossen. 
  • Der Kontakt zu Patienten außerhalb der Klinik ist ebenfalls zu unterlassen. 
  • Individuelle Ausnahmen (z.B. bei Sterbenden) möglich

Für Helfer

Wir können in diesen bewegten Zeiten engagierte Helfer/innen gebrauchen. Unterstützen Sie uns in unserem Dienst für die Gesellschaft!
Andere Helfer/innen melden sich bitte bei Frau Michèle Grosser per Mail

Allgemeine Infos

Das Robert-Koch-Institut beantwortet viele Fragen rund um das Coronavirus. Hier die wichtigsten.

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).
In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden (siehe auch „Welche Symptome werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Der Anteil an tatsächlich asymptomatischen Fällen ist nicht klar, nach Angaben der WHO und Daten aus China spielen diese Fälle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 jedoch offenbar keine größere Rolle.

Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt; im Ausbruch in China scheint dieser Übertragungsweg nach Angaben der WHO jedoch keine Rolle zu spielen.


Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung sinnvoll?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Husten- und Niesetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Wenn sich eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

Davon unbenommen sind die Empfehlungen zum Tragen von Atemschutzmasken durch das medizinische Personal im Sinne des Arbeitsschutzes.

Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.


• Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

• Am 28.2.2020 hat der Krisenstab des BMI und BMG die Maßnahmen im grenzüberschreitenden Verkehr nach Deutschland auf sämtlichen Verkehrswegen intensiviert. In der Pressemitteilung vom 28.2.2020 heißt es: "Die Anordnungen für Beförderer im Luft- und Schiffsverkehr werden erweitert. Zusätzlich zu China ist künftig für Reisende aus Südkorea, Japan, Italien und dem Iran vor Einreise der Gesundheitsstatus der Passagiere zu melden. Zudem sind an alle Reisenden (auch im Bahn- und Busverkehr) im grenzüberschreitenden Verkehr Informationen zur Krankheitsvorbeugung zu verteilen. Schon jetzt gilt: Bei allen in Deutschland ankommenden Flügen und im Schiffsverkehr sind die verantwortlichen Luftfahrzeug- und Schiffsführer verpflichtet, erkannte Krankheitsfälle vor Ankunft zu melden."

Wo gibt es weitere Informationen?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 abrufbar.

Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA zur Verfügung.


Hotline

Unser Partner, die KNAPPSCHAFT Krankenversicherung, hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800 1650 050 erreichbar. Der Service ist für Versicherte der KNAPPSCHAFT kostenlos.

Unter der Corona-Hotline 0681 501-4422 des saarländischen Gesundheitsministeriums stehen Experten von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr zur Verfügung.


Karte KH-Püttlingen KH Sulzbach
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