<i>Urkunde für die Kirche St. Johannes im Goslarer Bergdorf, Ältester Nachweis einer knappschaftsähnlichen Organisation, 28. Dezember 1260, Pergament, Goslar, Stadtarchiv</i>

Die Knappschaft ist die älteste Sozialversicherung Deutschlands. Schon im Mittelalter wurden von den Bergleuten Knappschaftskassen als solidarische Hilfseinrichtungen ins Leben gerufen. Regional entwickelten sich daraus die Knappschaftsvereine. Sie schlossen sich 1924 zu dem Reichsknappschaftsverein zusammen, aus dem 1926 die Reichsknappschaft hervorging. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges führten sogenannte Bezirksknappschaften die Geschäfte der früheren Reichsknappschaft weiter. Eine dieser Knappschaften, die Saarknappschaft, war damals Träger der Krankenhäuser in Püttlingen und Sulzbach. Im August 1969 wurden die Bezirksknappschaften zur Bundesknappschaft mit Sitz in Bochum zusammengefasst. Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse fusionierten im Oktober 2005 zur Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS). Die Knappschaft-Bahn-See ist ein umfassender Sozialversicherungsträger, zu dessen Verbund die Kranken- und Pflegeversicherung, das medizinische Netz, die Rentenversicherung, die Renten-Zusatzversicherung, die Seemannskasse sowie die Minijob-Zentrale gehören. Darüber hinaus betreibt die Knappschaft-Bahn-See ein Netz leistungsfähiger Kureinrichtungen und Krankenhäuser. Im medizinischen Netz der Knappschaft sorgen über 2.000 Ärzte und 5.200 Experten der medizinischen Pflege in Rehabilitationskliniken, Krankenhäusern sowie in eigenen Sozialmedizinischen Dienststellen für eine nahtlose medizinische Versorgung auf hohem Niveau.

 

Dr. Andreas Ruffing
Geschäftsführer Knappschaftsklinikum Saar GmbH

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